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Kulinarisches Interview Special

Christina Fischer im Kulinarischen Interview mit Jens Darsow

  1. Was charakterisiert in Ihren Augen einen Genießer?
    Genuss ist ein Gefühl, was jeder Zeitgenosse unterschiedlich empfindet. Die menschlichen Sinne sind dafür Voraussetzung.

  2. Mit wem würden Sie gern mal ein Menü kochen?
    Mit Bart de Poorter, Belgien, weil sich der 2-Sterne-Koch intensiv mit der Kombination von Wein & Speisen beschäftigt. Ein bei Köchen eher seltenes Phänomen - leider...

  3. Mit wem würden Sie am liebsten mal Essen gehen und wo?
    Mit Christian Wulff, unter Freunden.

  4. Welches ist ihr Lieblingsfisch und wie zubereitet?
    Eine dicke, gebratene Tranche Steinbutt mit köstlichem Olivenöl und feinstem Fleur de Sel.

  5. Ihr Hauptcharakterzug?
    Zielstrebig, wissbegierig, dominant, ohne nachtragend zu sein.

  6. Ihr Motto?
    „Carpe Vinum!“

  7. Ihr Lieblingsgericht?
    Ein frischer Taschenkrebs in Begleitung einer Flasche Muscadet.

  8. Was essen Sie überhaupt nicht?
    Fast food!

  9. Was wollten sie als Kind partout nicht Essen?
    Den Fettrand am Schinken. Das ist bis heute so geblieben. Daran sieht man, wie die Kindheit den Geschmack eines Menschen prägt.

  10. Was haben Sie als Kind am liebsten gegessen?
    Rahmspinat, Kartoffeln und Spiegelei.

  11. Welche regionale Persönlichkeit bewundern Sie am meisten?
    Bettina Böttinger. Weil die Rheinländerin ihre Fragen journalistisch wie menschlich perfekt vorbereitet und Zuhören Spaß macht.

  12. Welche regionale Spezialität mögen Sie am liebsten?
    „Riefkoche“ (Übersetzung: Reibekuchen), allerdings mit guten Zutaten und perfekt gebraten mit frisch gezapftem Gaffel Kölsch.

  13. Ihr Lieblingsrestaurant in der Region?
    „Le Moissonnier“ in Köln – seit über 25 Jahren - das einzige Bistro Deutschlands mit zwei Michelin Sternen.

  14. Ihr Lieblingsrestaurant außerhalb der Region?
    Alle Restaurants die gute Lebensmittel und Weine einsetzen! Ein vinophiles Highlight bietet Enrico Bernardo in Paris mit seinem „Il Vino“. Hier sucht man erst den Wein aus und dann kocht der Chef dazu!

  15. Welchen Küchenchef (lebend) bewundern Sie am meisten?
    Alfons Schubeck. Weil er nahezu in jeder Werbung zu sehen ist. Völlig egal, worum es geht…

  16. Der ideale Chef muss wie sein?
    Er sollte Visionen haben, den Puls der Zeit fühlen, zwischen den Zeilen lesen, zuhören können, seinen Mitarbeitern kreativen Freiraum geben und trotzdem die Zügel in der Hand behalten.

  17. Der ideale Sous Chef muss folgende Eigenschaften haben?
    Die „rechte Hand“ ist das lebenswichtige Bindeglied zwischen Team und Chef! Als Vertrauensperson stets ein offenes Ohr für alle Belange. Lebt die Betriebs-Philosophie und inspiriert die Mannschaft.

  18. Welche Fehler in der Küche entschuldigen Sie am ehesten?
    Wenn die Ursache am Lebensmittel selber liegt und der Koch keinen Einfluss darauf hat, zum Beispiel ein Stück Fleisch zäh ist.

  19. Ihr größter Fehler?
    Ungeduld. Manchmal stelle ich meine Meinung zu sehr in den Vordergrund.

  20. Welche Eigenschaften schätzen Sie bei Köchinnen am meisten?
    Wenn sie sich in der oftmals rüden von Männern dominierten Küchenwelt zurecht finden und ihren Weg gehen! Ansonsten, müssen sie – wie jeder Koch – das notwendige Gefühl für Lebensmittel, entsprechende Bildung, eine Fingerspitze Gefühl, gesunde Neugier und die notwendige Prise Kreativität mitbringen.

  21. Ihr Lieblingsurlaubsland oder Region?
    Alle romanischen Nachbarn, wie Frankreich, Italien, Portugal und Spanien.

  22. Welches Land würden Sie gern mal 4 Wochen bereisen und die jeweiligen Spezialitäten, die Küche und die Leute kennen lernen?
    Eine Tour durch die kulinarischen Melting pots und Hot Spots der Welt, wie zum Beispiel Barcelona, San Sebastian, London, Helsinki, New York, Hongkong, Shanghai, usw.

  23. Ihr Lieblingsgetränk?
    Riesling

  24. Ihr Lieblingswein?
    Riesling

  25. Champagner genieße ich am liebsten ( wo und wann )?
    Wenn es prickelt!

  26. Ihre heimliche Leidenschaft?
    Kochen

  27. Ihre Lieblingsbeschäftigung?
    In Ruhe Zeitung lesen, in der Sonne sitzen, Fahrradfahren, sowohl durch Städte als auch durch Natur-Landschaften streifen, Menschen entdecken, gut essen & trinken!

  28. Welches Buch haben Sie als letztes gelesen?
    Den „kulinarischen Almanac“ von Vincent Klink, die „Stadt der Diebe“ von David Benioff und die Manuskripte von „Wein & Speisen“, einer aktualisierten Auflage die im Herbst 2012 erscheint.

  29. Wie viele Kochbücher haben Sie?
    Mindestens Tausendundeines.

  30. Welches ist Ihr Lieblingsfilm?
    Die Weinprobe von Wigald Boning…

  31. Was schätzen Sie an Ihren Freunden am meisten?
    Freundschaft, Ehrlichkeit, einfach für den anderen da zu sein.

  32. Nachhaltigkeit in der Küche bedeutet für mich?
    Die Herkunft der Lebensmittel zu kennen. Einfach sauguter und natürlich ursprünglicher Geschmack.

  33. Was war Ihre schlimmste Küchenpanne?
    Im Herbst hatte sich durch tropfendes Gänsefett der Backofen entzündet. Die lodernden Flammen und die brennenden Gänse wurden gelöscht, hungrige Gäste evakuiert, mit Reparatur-Riesling beruhigt, anschließend der Schaum von der Butter gekratzt, aufgeräumt und weitergekocht…

  34. Mit wem würden Sie gern mal eine Nacht in der Küche verbringen?
    Mit meinem Mann und einer Magnum Krug!

Dieses Interview wurde am 04.03.2012 auf www.kulinarisches-interview.de veröffentlicht.

HIER der Link zum Original.

BUCHMESSE 2011
Pressemitteilung Wein & Speisen

ERSTKLASSIG
Das haben Sie schon mal gelesen? Stimmt! Denn dieses Buch ist ein Standardwerk. Ein praktischer Wegweiser, der mit längst überholten Weisheiten aufräumt und endlich System in diese köstliche Leidenschaft bringt. Ausgezeichnet mit dem „World Cookbook Award“ und einer Goldmedaille des Literarischen Wettbewerbs erscheint es bereits in der 3. Auflage!


Lesen Sie die komplette Pressemitteilung mit vielen Kommentaren - HIER

FAIRE WOCHE, 16. - 30. September 2011

Rezeptideen mit Zutaten aus dem Fairen Handel. Mit Beiträgen von Minister Dirk Niebel, Spitzenkoch Steffen Henssler und Sommelière Christina Fischer. „Fairer Handel? Na klar! Denn fair arbeiten heißt handeln im Konsens einer loyalen Gesellschaft. Verzicht auf einseitige Renditen und Schutz vor Ausbeutung von Menschen. Geschmackvolle Bewusstseinsschärfung für international gesetzte Standards […] weiterlesen

Frankfurter Buchmesse:
GAD Gastronomische Akademie Deutschlands e.V.

Zum 44. Literarischen Wettbewerb 2010 wurden folgende Auszeichnungen vergeben:

1 Goldene Feder
7 mal Gold
26 mal Silber

Wein und Speisen
von Christina Fischer
Verlag: Fackelträger Verlag, Köln
erschienen: 2009

Beschreibung: Christina Fischer hat ein wunderbares Buch über die Vermählung von Wein und Speisen gemacht, verständlich, unkompliziert, nutzbringend und unterhaltsam. Sowohl der Profi , als auch der Weinfreund und Genießer kann damit nachvollziehbar in Küche und Keller arbeiten. Layout und Gestaltung sind hochwertig, dabei zurückhaltend. Dieses Buch hat bisher gefehlt.

 

Der Tagesspiegel, Berlin - Sonntag, 5. September 2010

1000 Weine, 57 Galerien - und zwei Frauen, die alles erklären

Kunst & Rebensaft: Ein informativer „Weinparcours“ ist Teil der großen Jubiläumsveranstaltung zum 100- jährigen Bestehen der VDP-Güter [...]

 

Award für Christina Fischer
VINUM / Alles über Wein 2010/04

Der Bildband  „Wein & Speisen – Leidenschaft mit System“ der Sommelière, Gastronomin und VINUM-Autorin Christina Fischer ist bei den Gourmand World Cookbook Awards als zweitbestes Buch der Welt in der Kategorie „Best Book on Cooking with Wine, Beer and Spirits“ ausgezeichnet werden. Die Basis für ihren preisgekrönten Bildband erarbeitete Chrstina Fischer mit der VINUM-Serie „Geschmacksschule“.
Der Fackelträger-Verlag, in dem der Bildband von Christina Fischer erschienen ist, konnte sich bei dieser wichtigsten internationalen Buchprämierung in der Koch- und Weinliteratur über einen zweiten Preis freuen: „Gutes Fleisch“ von Thomas Ruhl und Wolfgang und Stephan Otto errang den Hauptpreis in der Kategorie „Best Single Subject Cookbook“

 


DWI verleiht Wein-Award in Köln und München

Kölner Rundschau
Statt Prosecco lieber Winzersekt servieren
Weininstitut will heimische Gewächse in Restaurants fördern – Kölner Gastronomen „vorbildlich“ International erntet Wein aus deutschen Landen mittlerweile beachtliche Anerkennung – in heimischen Lokalen aber gelten der unvermeidliche Prosecco und fette Gewächse aus Übersee immer noch häufig als trendy.
Das will das Deutsche Wein- Institut (DWI) mit einem Wein-Preis für Gastronomen ändern.

Kölner Stadt-Anzeiger
Deutsche Weine kreativ inszeniert
WEINTROHY: Die Gewinner des „Gastronomie-Wein-Awards 2009“

 

 

 

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